Die Kelter
Kelterstr.15
73274 Notzingen
Tel. 07021-86 37 86
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Öffnungszeiten:
Mo-So ab 18.00
So 11.30-14.00
und ab 18.00
Mittwoch Ruhetag


KUNSTAUSTELLUNG IN DER KELTER

Bilder von Gabriela Holder

Künstlerische Tätigkeit seit 1995
Die ersten Versuche entstanden 1996/97 während eines Urlaubs mit meinen Eltern und meinen Töchtern auf der Insel Sylt und an der Ostsee.
Wichtig waren dabei immer schöne Momente, überwältigende Farbenspiele der Natur einzufangen und auf Papier festzuhalten, Orte und Stimmungen einzufangen, unwiederbringliche Momente, eine Fülle von Erinnerungen – „Erinnerungen sind bekanntlich das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“ (so Jean Paul).
In den Jahren danach, so bis 2001, ließ mich die Idee, abstrakte Malerei zu versuchen, nicht mehr los.
Mich faszinierte die Malerei der Künstlergruppe „der blaue Reiter“, Friedensreich Hundertwasser, Joan Miró , um nur ein paar Wenige zu nennen. Die üppigen Farben in deren Bildern scheinen wohl der gemeinsame Nenner zu sein.
Ich versuchte immer wieder diese Stilrichtungen nachzuempfinden, was mir natürlich überhaupt nicht gelang und mir auch nicht besonders viel Freude bereitete. Ich würde das als „Malerei in der Zwangsjacke“ oder „Malerei mit angezogener Handbremse“ nennen.
Frustriert und wütend zugleich klatschte ich schwarze Acrylfarbe auf weißes Papier und war verblüfft, wie diese entstandenen Formen mich faszinierten. Ergänzt oder auch im Gegensatz dazu brachte ich farbige Akzente auf.
Nach mehrmaliger Betrachtung entstehen dann manchmal konkrete Aussagen. Viele Versuche ruhten ca. 5-7 Jahre auf einem Stapel, bis ich sie fertiggestellt habe.
Eine Entwicklung dieser Malerei ist von 1998-bis heute deutlich zu erkennen.
Der Titel dieser Vernissage „divergent“  soll diese Gegensätzlichkeit  beider Stilrichtungen ausdrücken, da ich mich nicht für eine Stilrichtung entscheiden möchte.
Es gibt Momente, wo ich die Ruhe und Harmonie bei der Entstehung der Pastellbilder brauche. Bei der Betrachtung gibt es nur ein Versinken und Verharren im Bild.
Dann gibt es aber auch Momente, wo ein abstraktes Bild entsteht. Die Spannung, die innere Unruhe, den richtigen Moment zu erwischen, Dynamik darstellen zu wollen, den Mut zu haben, weiße, spannende Räume zu lassen, nicht dem Fehler zu verfallen, etwas abbilden zu wollen und warten zu können, ob sich bei intensiver Betrachtung eine oder mehrere Aussagen ergeben. Es obliegt dem Betrachter, sich mit dem Bild auseinanderzusetzen, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen, der Linienführung zu folgen, um dabei zu seiner eigenen inneren Ruhe zu finden.

Gabriela Holder
Informationen zur Person

  • geb. 11. Januar 1962 in Nürtingen
  • aufgewachsen in Kirchheim/Teck-Jesingen
  • die zweite von drei Töchtern von Hans-Dieter und Hildegard Meschede
  • meine Jugend war dem Wintersport gewidmet, ich war und bin begeisterte Skiläuferin
  • Schulzeit von 1968 – 1979
  • Ausbildung am Pädagogischen Fachinstitut- und Fachseminar Kirchheim/Teck von 1979 – 1983
  • einzige künstlerische Ausbildung 1981-1983 während der schulpraktischen Ausbildung für Bildende Kunst.
  • Berufliche Tätigkeit als Fachlehrerin für Sport und Mensch und Umwelt seit 1983 an Realschulen in Geislingen und Oberlenningen.
  • Mutter von zwei Töchtern Katja(22)und Anni(20).
  • Seit 2002 Lehrbeauftragte am Pädagogischen Fachseminar Kirchheim/Teck für Hauswirtschaft/Textiles Werken.

 

Stand: 20.01.2012 - © 2011 Oliver Sagrati, Die Kelter Notzingen - Alle Inhalte dieser Seite sind geschützt
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